Jedes Piano trägt bereits seinen Klang in sich. Der  Intoneur entscheidet nur, ob er ihn überhört - oder respektvoll ans Licht bringt.

Richtig Zuhören erfordert Achtsamkeit und bedeutet mit seinem Hörsinn ganz, wach und bewusst bin, was ich höre. Unser Gehirn benötigt viel Übung um Frequenzen,  Toncharakter und feinste klangliche Nuancen zu fokussieren und zu unterscheiden. Die klangliche Ausarbeitung der verschiedenen Modellen unter  Berücksichtigung der Raumakustik und des Einsatzzwecks erfordert Erfahrung. Ein Jahrzent Ausbildung bei Steinway & Sons in Hamburg und Spezialisierungen ermöglichten mir ein sicheres Gefühl für eine hohe Klangqualität zu entwickeln.

Klang ist Wahrheit. Alles andere ist Technik

Intonation – Klang bewusst gestalten


Für mich ist die Intonation eines Pianos kein rein technischer Vorgang.

Sie ist der Moment, in dem ein Piano beginnt, seine eigene Stimme zu zeigen.

Jedes Instrument bringt Voraussetzungen mit: Material, Alter, Raum, Nutzung.

Meine Aufgabe ist es, diesen Charakter zu erkennen und behutsam herauszuarbeiten – nicht zu verändern, nicht zu überformen.


Durch sorgfältige Intonation entsteht ein Klang, der ausgewogen, tragfähig und lebendig ist. Ein Klang, der sich über die gesamte Tastatur verbindet und auf feinste Nuancen des Spiels reagiert – vom leisesten Ton bis zur vollen Klangentfaltung.

Ein intoniertes Instrument schafft Vertrauen zwischen Spieler und Instrument. Wenn der Ton anziehend wirkt und sich der Spieler im Klang verliert, die Technik vergisst,  ist die Arbeit getan. Intonation ist deshalb immer individuell. Sie richtet sich nach dem Instrument, dem Raum und vor allem nach dem Menschen, der spielt. Wenn sie gelingt, tritt die Technik in den Hintergrund – und die Musik kann sprechen.


Das Klangspektrum von 88 Tönen werden in dem  Verlauf  Bass, Mitten und Höhen ausgewogen und gleichmäßig herausgearbeitet. Dabei wird  Toncharakter in den Eigenschaften Lautstärke, Dynamik, Charakter und Teiltonreichtum geformt.

Eine sorgfältige Stimmung orientiert sich nicht nur am Instrument, sondern auch an seine Umgebung

Beim Stimmen geht es darum, Spannungen im Instrument in Balance zu bringen. Jede Saite steht in Beziehung zu den anderen, jeder Ton beeinflusst den Gesamtklang. Nur wenn dieses Gefüge stimmt, kann sich der Klang frei entfalten.


Eine sorgfältige Stimmung schafft es, dass Akkorde klar, Intervalle sauber und Übergänge natürlich wirken. Sie verbindet Bass,Mittellage und Diskant zu einer klanglichen Einheit. Die Saitenmensur, die Saitenspannung und die akustische Reaktion des Resonanzbodens fließen dabei in jede Entscheidung ein. Auch die Raumakustik spielt eine Rolle. Reflexionen, Dämpfung und Raumvolumen beeinflussen, wie Schwebungen wahrgenommen werden.


Wie oft und in welchem Umfang ein Piano gestimmt werden sollte, hängt von vielen Faktoren ab: Nutzung, Raumklima, Alter und Bauweise des Instruments. Deshalb ist jede Stimmung auch eine individuelle Entscheidung.


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